Hildegard Knef – eine Diva?

Mit diesem Thema hat sich die Gruppe „namenlos“ am Freitag, 27. Februar befasst. Die Antwort ist: „Ja, sie war die letzte Diva“. Hildegard Knef war eine Schauspielerin, Sängerin – eine Chansonsängerin – , Autorin und auch Malerin. Bekannt geworden ist sie durch den Film „Die Mörder sind unter uns; 1946“. Nach einem Aufenthalt in den USA drehte sie den Film 1951 „Die Sünderin“. Der Film wurde ein Skandal – vordergründig wegen einer ca. 5 Sekunden langen Nacktszene, aber eher durch den Inhalt. Sie ging wieder nach Amerika, spielte dort in dem Musical „Silk Stockings (Die Seidenstrümpfe)“ von Cool Porter. 1968 wurde sie in Deutschland als Sängerin mit dem Lied „Für mich soll es rote Rosen regnen“ bekannt. „Der geschenkte Gaul“ und „Das Urteil“ sind Bestseller, die Hildegard Knef geschrieben hat in denen sie sich mit ihrer Krankheit -Krebs- auseinandergesetzt hat. Im Dezember 2025 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Im Februar 2002 ist sie in Berlin mit 76 Jahre gestorben – die letzte deutsche Diva.

„Gruppe ohne Namen“

Die Gruppe „namenlos“ tritt nun unter dem Namen „Gruppe ohne Namen“ in Erscheinung; sie trifft sich am letzten Freitag im Monat im Gemeindezentrum Neubrück. Wir, Achim Harder und Günter Weiler, wollen uns mit den Teilnehmern über Themen austauschen, ein Imbiss rundet das Treffen ab. Über die Themen, über die wir uns unterhalten und austauschen, bestimmt die Gruppe. Der nächste Termin ist Freitag, 24. April zum Thema „Frauenrechte“. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte kommen – alle sind herzlich eingeladen. Informationen zu den Treffen und Themen finden Sie in den Schaukästen, in der Gemeindezeitschrift und im Internetportal.

Der neu gegründete Ökumenekreis:

Sowohl die Gemeinde St. Theodor und Elisabeth als auch unsere Gemeinde leiden ab dem Sommer unter akutem Pfarrermangel. Nicht nur deshalb wollen wir mehrmals im Jahr gemeinsame Gottesdienste mit unseren katholischen Geschwistern feiern. Über Unterschiede im Glauben wollen wir reden, um uns gegenseitig besser zu verstehen.

Wie schon das Leitbild, so sind auch diese Gottesdienste, die gemeinschaftlich von evangelischen und katholischen Christinnen und Christen vorbereitet werden, ein sichtbares Zeichen gelebter Einheit im Glauben. So schaffen wir Räume der Begegnung, des Dialogs und des gemeinsamen Feierns. Wir stärken das Miteinander – nicht im Versuch, Unterschiede zu überdecken, sondern sie in gegenseitigem Respekt wahrzunehmen und zu wertschätzen.

Lieder, Gebete und Texte aus beiden Konfessionen können sich ergänzen und neue Zugänge zum Glauben eröffnen. Wer mitwirkt, lernt die andere Konfession besser kennen und entdeckt oft überraschende Gemeinsamkeiten in der Sprache des Glaubens, im Umgang mit biblischen Texten oder in sozialen Anliegen.

Wer von Ihnen Lust hat, sich im Ökumenekreis zu engagieren, spricht mich oder Andreas Helmer gerne an.

Die nächsten geplanten gemeinsamen Gottesdienste sind der HöViLand Eröffnungsgottesdienst am 19. Juli auf dem HöViLandplatz und der Mirjamgottesdienst am 6. September in der Erlöserkirche.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Christine Winterhoff

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