im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch-Nord
Große Veränderungen stehen an in unserem Kirchenkreis. Die Mitgliederzahlen und die finanzielle Lage unserer Kirche entwickeln sich stetig nach unten. Daraus ergibt sich für unsere Gemeinden die Notwendigkeit, strukturellen und womöglich inhaltlichen Veränderungen ins Auge zu blicken.
Was bedeutet „Regionalisierung“?
Regionalisierung bedeutet, dass die Region, zu der wir mit den acht benachbarten Gemeinden[1] gehören werden, alle Arbeitsbereiche miteinander abstimmen wird, um auch in Zukunft als sichtbare Kirche für die Menschen da sein zu können. Begleitet werden wir dabei von der Landeskirche in Düsseldorf, deren Abteilung für Recht- und Kirchenkreisangelegenheiten unseren Prozess unterstützt. Befeuern
müssen wir ihn selbst.
Auf einem Workshop zum Thema „Regionalisierung“ zeigte sich, dass das Bewusstsein wächst, sich als Kirche neu aufzustellen. Eigenständig wird keine Gemeinde überleben können. Gleichzeitig können die Sorgen, eine solche Herkulesaufgabe stemmen zu müssen, in produktives Miteinander umgestaltet werden.
In einer Strukturkommission wird das Modell einer Gesamt-Kirchengemeinde derzeit wegen seiner hohen Gestaltungs-Freiheit favorisiert. Die einzelnen Presbyterien würden Aufgaben, die alle Gemeinden in der Region betreffen, an ein Gesamt-Presbyterium übertragen.
Beispielsweise Pfarrstellen. In naher Zukunft werden die neun Gemeinden in der Region mit nur 7 Pfarrstellen auskommen müssen. Da heißt es, geschwisterlich das Wohl und die seelsorgerliche Versorgung zu bedenken und die geringeren Personalressourcen gerecht zu verteilen. Dabei soll jede Gemeinde ihre festen Ansprechpartner:innen behalten.
Gebäude: Da heißt es, rational und zukunftsorientiert den Bestand aller Kirchengebäude daraufhin zu befragen, welche Immobilien für die Region finanziell tragbar sind und für die notwendigen Aufgaben erhalten werden müssen.
Finanzen: Da heißt es, die finanziellen Möglichkeiten oder Engpässe der einzelnen Gemeinden in einer gemeinsamen Vision über die Gestaltungsmöglichkeiten der gesamten Region <Rechtsrheinisch Nord> zukunftsfähig zu machen. Wichtig für alle: Die Rücklagen, die für Gemeindezwecke vorgesehen sind, bleiben bei den Einzelgemeinden.
Personal: Da heißt es, die Rechte und die Arbeitsbereiche aller Mitarbeitenden zu schützen und zumutbare Lösungen zu finden, gerechte Arbeitsstrukturen in der Region zu schaffen.
Im Jahr 2028 stehen Presbyteriums-Neuwahlen an. Bis dahin sollte Klarheit über die zukünftige Struktur unserer Kirchengemeinden geschaffen worden sein. In den Gemeinden würde es Bereichs-Presbyterien geben, die sich um die ureigensten Belange der Gemeinde kümmern. Aus den Bereichs-Presbyterien würden das Gesamtpresbyterium erwachsen, das alle übergemeindlichen Aufgaben stemmen würde.
Persönliches Fazit: Ändern wird sich notwendigerweise eine Menge; bleiben wird unser Zusammenhalt und unser Profil, das im Zusammengehen mit den anderen Gemeinden in der Region viel Frucht tragen kann
im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch-Nord
Große Veränderungen stehen an in unserem Kirchenkreis. Die Mitgliederzahlen und die finanzielle Lage unserer Kirche entwickeln sich stetig nach unten. Daraus ergibt sich für unsere Gemeinden die Notwendigkeit, strukturellen und womöglich inhaltlichen Veränderungen ins Auge zu blicken.
Was bedeutet „Regionalisierung“?
Regionalisierung bedeutet, dass die Region, zu der wir mit den acht benachbarten Gemeinden gehören werden, alle Arbeitsbereiche miteinander abstimmen wird, um auch in Zukunft als sichtbare Kirche für die Menschen da sein zu können. Begleitet werden wir dabei von der Landeskirche in Düsseldorf, deren Abteilung für Recht- und Kirchenkreisangelegenheiten unseren Prozess unterstützt. Befeuern
müssen wir ihn selbst.
Auf einem Workshop zum Thema „Regionalisierung“ zeigte sich, dass das Bewusstsein wächst, sich als Kirche neu aufzustellen. Eigenständig wird keine Gemeinde überleben können. Gleichzeitig können die Sorgen, eine solche Herkulesaufgabe stemmen zu müssen, in produktives Miteinander umgestaltet werden.
In einer Strukturkommission wird das Modell einer Gesamt-Kirchengemeinde derzeit wegen seiner hohen Gestaltungs-Freiheit favorisiert. Die einzelnen Presbyterien würden Aufgaben, die alle Gemeinden in der Region betreffen, an ein Gesamt-Presbyterium übertragen.
Beispielsweise Pfarrstellen. In naher Zukunft werden die neun Gemeinden in der Region mit nur 7 Pfarrstellen auskommen müssen. Da heißt es, geschwisterlich das Wohl und die seelsorgerliche Versorgung zu bedenken und die geringeren Personalressourcen gerecht zu verteilen. Dabei soll jede Gemeinde ihre festen Ansprechpartner:innen behalten.
Gebäude: Da heißt es, rational und zukunftsorientiert den Bestand aller Kirchengebäude daraufhin zu befragen, welche Immobilien für die Region finanziell tragbar sind und für die notwendigen Aufgaben erhalten werden müssen.
Finanzen: Da heißt es, die finanziellen Möglichkeiten oder Engpässe der einzelnen Gemeinden in einer gemeinsamen Vision über die Gestaltungsmöglichkeiten der gesamten Region <Rechtsrheinisch Nord> zukunftsfähig zu machen. Wichtig für alle: Die Rücklagen, die für Gemeindezwecke vorgesehen sind, bleiben bei den Einzelgemeinden.
Personal: Da heißt es, die Rechte und die Arbeitsbereiche aller Mitarbeitenden zu schützen und zumutbare Lösungen zu finden, gerechte Arbeitsstrukturen in der Region zu schaffen.
Flittard/Stammheim, Dünnwald, Höhenhaus, Kalk/Humboldt, Dellbrück/Holweide, Brück/Merheim, Mülheim und Deutz/Poll.
Im Jahr 2028 stehen Presbyteriums-Neuwahlen an. Bis dahin sollte Klarheit über die zukünftige Struktur unserer Kirchengemeinden geschaffen worden sein. In den Gemeinden würde es Bereichs-Presbyterien geben, die sich um die ureigensten Belange der Gemeinde kümmern. Aus den Bereichs-Presbyterien würden das Gesamtpresbyterium erwachsen, das alle übergemeindlichen Aufgaben stemmen würde.
Persönliches Fazit: Ändern wird sich notwendigerweise eine Menge; bleiben wird unser Zusammenhalt und unser Profil, das im Zusammengehen mit den anderen Gemeinden in der Region viel Frucht tragen kann
Hartmut Rösler