„ Ich vergesse dich nicht. Sieh her, ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ [spricht der Herr.]

Dieser Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja ( 49,15 – 16) begleitete uns auf unserer ökumenischen Herbst-Pilgerwanderung im Bergischen Land.

Wir, das waren 18 alte und neue Pilgerfreundinnen und Pilgerfreunde, die sich am 9. September morgens trafen, um gemeinsam zu wandern, zu reden, zu schweigen, nachzudenken, zu singen und gemeinsam Kaffee zu trinken.

Angesichts der angesagten Hitze des Tages verkürzten wir die Strecke und ein Großteil des Weges führte uns durch Schatten bzw. Halbschatten

.

Von Hoffnungsthal ging es erst einmal bergan durch  Wiese und Wald. Hier hielten wir inne zu einer Andacht.

Dann führte unser Weg weiter durch Wald bis zum Wolfsberg bei Honrath.  Wir wurden mit schönen Panoramablicken belohnt, bevor wir die ev. Kirche in Honrath erreichten.  Die Kirche war für uns offen und so konnten wir begleitet mit Flötenmusik noch einmal zur Ruhe kommen.

In dieser Andacht spürten wir der Jahreszeit Herbst nach.

Ist der Herbst nur Symbol für Ende, für die Zeit des Welkens, des Absterbens?

Oder sollten wir nicht danken für das, was uns geschenkt wurde in diesem Sommer, in diesem Jahr, jeden Tag?

Unser Pilgerweg führte uns nun an Schloß Auel vorbei zur Agger. Das letzte Stück unseres Weges verlief am Waldrand entlang begleitet vom Rauschen des Flusses. Alle freuten sich auf eine Stärkung mit Kaffee und Kuchen in Wahlscheid,

Es war ein schöner Tag mit vielen Gesprächen, vielen Eindrücken und vielen Impulsen.

Gerne wieder – im nächsten Frühjahr!

Herzliche Einladung an alle!

( Monika Merkel-Neumann)

„NEIN zu Gewalt an Frauen“ – Orange-Days-Gottesdienst des Kirchenkreises in Köln-Brück

Gewalt geht alle Menschen an. Seit vielen Jahren rufen deshalb die Vereinten Nationen zu den „Orange Days“- 16 Tagen im Zeichen gegen Gewalt an Frauen -auf. Sie beginnen immer am 25.11., dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und enden am 10.12., dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Durch optische Zeichen wie Gebäude, die orange leuchten, Banner, orange Kleidung etc., wird optisch ein klares NEIN in die Welt gesandt. Orange als Farbe voller Licht und Zuversicht symbolisiert dabei eine Zukunft für alle Menschen ohne Gewalt, Missbrauch und Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts oder einer Geschlechtszuweisung. (s.a. www.unwomen.org)

Jede Gewalt gegen Körper oder Psyche ist immer auch ein Angriff auf die Seele. Im Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch lädt deshalb der Synodale Fachausschuss „Gemeinschaft von Frauen und Männern“ (MuF) zum dritten Mal am Freitag, dem 1.12.2023 um 18 Uhr, zu einem besonderen Orange-Days-Gottesdienst ein, in diesem Jahr in die Ev. Johanneskirche Köln-Brück, Am Schildchen 15, 51109 Köln. Dann wird das „NEIN zu Gewalt an Frauen“ biblisch bedacht und spirituell gestaltet – mit Wort und Musik, Klage und Gebet.

Zu diesem besonderen NEIN gegen Gewalt sind alle Menschen herzlich willkommen, mit oder ohne Kirchenzugehörigkeit, aus dem Kirchenkreis und darüber hinaus.

ANDACHT

Ein jeder sammle, so viel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte. Und die Israeliten taten’s  und sammelten, einer viel, der andere wenig. Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, so viel er zum Essen brauchte. (2. Mose 16, 16-18)

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist Erntezeit. Wer einen Garten hat, konnte bereits allerhand Beeren pflücken. Auch auf den Balkonen konnte man Erdbeeren oder Kräuter ernten. Was da ist, wird gepflückt bzw. abgeschnitten. Immer so viel, wie man gerade braucht.

Ganz anders verhält es sich, wenn man mehr vorfindet, als nötig ist. Letztes Jahr in Norwegen beim Blaubeerpflücken habe ich mich dabei ertappt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu sammeln. Das war deutlich mehr, als ich gerade brauchte. Und im Urlaub kocht man ja auch keine Marmelade ein.

Der Bibeltext hat mich daran wieder erinnert. Was überkommt einen denn da, dass man anfängt zu sammeln, als gäbe es kein Morgen? Liegt das in unseren Genen, dass wir immer noch Jäger und Sammler sind?

Im Buch Exodus (2. Mose) wird beschrieben, wie die Israeliten in der Wüste Manna sammeln. Es ist genug für alle da und keiner kommt zu kurz. Aber die ganz Schlauen halten sich einen kleinen Vorrat zurück für den nächsten Tag. Klingt vernünftig – war es aber nicht, denn am nächsten Morgen waren die Vorräte verdorben. Mose hatte die Leute gewarnt, nicht über den Tag hinaus zu sammeln und auf Gottes tägliches Brot zu verlassen, aber die wollten mal wieder nicht hören.

Den Drang, zu sammeln, soviel wie möglich, und sich auch noch einen Vorrat anzulegen, den kann ich sehr gut verstehen. Das klingt doch auch vernünftig: Sorge in der Zeit, dann hast du in der Not.

Aber darum geht es für das Volk Israel in der Wüste nicht. Jeder soll so viel bekommen, wie er oder sie braucht, nicht mehr. Es geht um Gottvertrauen und auch darum, sich nicht bereichern zu wollen. Nicht heimlich mehr zu sammeln als der Nachbar. Jeder bekam genug für einen Tag. Es gab keinen Grund, sich Vorräte anzulegen. Trotzdem haben es manche so gemacht. Vorsorge getroffen, man weiß ja nie, was der nächste Tag bringt.

So sind wir Menschen und in den meisten Fällen ist das auch gut so: Ernten und konservieren, für den langen Winter, der bevorsteht. Seit Jahrtausenden machen wir das so.

Bei Gott ist es anders, Gottes Geschenke kann man nicht horten. Darauf gibt es keine Dividenden und keine Zinsen. Gott will, dass wir solidarisch sind, dass alle genug haben und keiner mehr als der andere. Bei den Israelis in der Wüste hat er dafür gesorgt. Haben sie etwas daraus gelernt? Hätten wir etwas daraus gelernt?

So zu leben, dass es allen gutgeht, das fällt uns schwer. Jeder ist sich selbst der Nächste und legt sich erstmal selbst was zurück. Dabei geht es Menschen in den Ländern besser, wo es nicht so große soziale Unterschiede gibt. Wo alle Kinder gleiche Bildungschancen haben, wo jeder die Chance auf ein gutes Leben hat, da fühlen sich die Menschen wohler als in Gesellschaften, in denen der materielle Wohlstand das höchste Gut ist.

Wenn wir versuchen, so zu leben, dass unser Konsum nicht auf Kosten anderer geht, weil wir billig kaufen und schnell wegwerfen, was andere zu Hungerlöhnen zusammengenäht haben und bedenken, was dem Erhalt der Schöpfung dient, dann kommen wir dem näher, was Gott für uns Menschen wünscht.

Es ist Erntezeit und es steht noch viel auf dem Programm: Kürbisse und Zucchini, Kartoffeln, Tomaten, Äpfel, Birnen, Mirabellen und im Herbst die Nüsse und Esskastanien. Die dürfen wir lagern, trocknen, einkochen.

Das Brot des Lebens kann man nicht konservieren.

„Ich bin das Brot des Lebens.“ So sagt Jesus im Johannesevangelium (Joh. 6,35). Jesus und das Wort Gottes sind Nahrung für unsere Seele.

Dass Sie von der Nahrung für den Körper und der Nahrung für die Seele immer genug haben, wünscht Ihnen

Ihre Christine Winterhoff

Vom Sülztal ins Aggertal:

Unsere ökumenische Pilgerwanderung Mai 2023

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.( Jesaja 41,10)

Unter diesem Bibelvers aus dem Alten Testament stellten wir unsere diesjährige Frühjahrspilgerwanderung. Diesmal waren wir 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und schön war, dass wir sowohl alte als auch neue Teilnehmer begrüßen durften.

Wir begannen unseren Weg in der ev. Kirche Volberg/ Hoffnungsthal. Pfarrer Rusch begrüßte uns herzlich und zeigte uns die Kirche.

Beeindruckt waren wir vor allem vom  Taufbecken. Der Stein stammt aus dem Mittelalter und kommt vom Drachenfels.

Nach einer Andacht führte uns unser Weg an der Sülz entlang und dann ging es schon bergauf bis zum Lüderich.

Hier oben hatten wir einen wahren Panoramablick – mittendrin der Kölner Dom.

Weiter ging es nach Bleifeld und Dresbach hinunter, dann einen Waldweg wieder hinauf. Hier wurden wir von einem starken Regenguss begleitet, doch oben auf der Höhe angekommen, empfing uns Sonnenschein, der Regen war abgezogen.

 Nun ging es am Waldrand entlang mit schönen Blicken ins Aggertal -unterbrochen von meditativen Texten – hinunter zur Agger nach Overath.

Kaffee und Kuchen stärkten uns und wir konnten zufrieden nach einem schönen Zusammensein zurückfahren.

Wir freuen uns schon auf die nächste Pilgerwanderung im Frühherbst und zwar am 9. September.

Herzliche Einladung an alle!

Monika Merkel-Neumann und Gisela Hennerici

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Osterfahrtbericht 2023

„Wald und Wildnis erleben“

Vom 03.04. bis zum 06.04.2023 fand die Osterfahrt der HöVi Jugend in Niedermühlen statt. Die diesjährige Osterfahrt diente als Bildungsfahrt und thematisierte den Wald und die Wildnis. Unsere Reise starteten wir mit 38 Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 14 Jahren, unter dem Motto „Wald und Wildnis erleben“.

Der Reisebus holte uns alle samt Gepäck, am Montagmorgen, an der Erlöserkirche ab und brachte uns nach Asbach in Niedermühlen. Dort angekommen wurde erst einmal das Gepäck ausgeladen, die Betten bezogen und natürlich das Gelände ausgiebig erkundet. Den Themenschwerpunkt Wald und Wildnis konnten wir dank des großartigen Geländes mit vielen Grünflächen und dem angrenzenden Wald gut vertiefen. Dadurch, dass das Wetter so gut mitspielte, hatten wir zudem die Möglichkeit, das Programm oft nach draußen in die Natur zu verlegen. Zur praktischen und theoretischen Umsetzung des Themas gehörten Kreativeinheiten mit Naturmaterialien, Waldspaziergänge und -Rallys sowie Survival Tipps & Tricks als auch die gemeinsame Zeit abends am Lagerfeuer . Besonders beliebt war natürlich auch das Schwimmen im eigenen kleinen Schwimmbad des Hauses, der Tischtennisraum, aber auch der Basketball- und Fußballplatz. Für jeden war also immer etwas dabei.

Ein typischer Tagesablauf begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Daraufhin hat das geplante Tagesprogramm begonnen und die Kinder wurden in zwei unterschiedliche Altersgruppen aufgeteilt. Dementsprechend variierte das Programm stark, abhängig von den Altersgruppen. Die kleineren Kinder machten vormittags beispielsweise Naturmandalas, Traumfänger oder Bewegungsspiele. Dagegen spielten die Jugendlichen Kooperationsspiele im Wald, gestalteten Stofftaschen mit Waldmotiven und haben beim Survival-Training mitgemacht. Im Anschluss an das Vormittagsprogramm gab es ein gemeinsames, warmes Mittagessen aus der Küche des Hauses. Nun hatten die Kinder und Jugendlichen zwei Stunden freie Zeit, in der sie selbst entscheiden durften, was sie auf dem Gelände machen wollen. Währenddessen hat sich das Team getroffen und besprach den restlichen Ablauf des Tages, bevor das Nachmittagsprogramm begann. Nachmittags teilte sich die Gruppe wieder und das Programm bestand zum Beispiel aus einer Schnitzeljagd, dem Schwimmen gehen oder dem Spielen von Gesellschaftsspielen. Zum Abendessen trafen wir uns wieder als gemeinsame Gruppe und aßen zusammen. Im Folgenden startete auch schon das Abendprogramm. Es wurden Filme geschaut, Outdoor-Spiele gespielt, Lagerfeuer gemacht und das absolute Highlight war die gemeinsame Talentshow am letzten Abend.

Zum Abschluss des Tages gab es noch ein Zu-Guter-Letzt, welches sich in einer Traumreise oder einer vorgelesenen Geschichte äußerte. Im Folgenden gingen die Kinder schlafen und das Team traf sich nochmals zur Tagesreflexion.

Im Großen und Ganzen hatten die Kinder aber auch wir als Team eine schöne gemeinsame Zeit. Wir hatten ein paar tolle Tage mit gutem Wetter, vielen Spielen, Spaß und Action im Wald.

Ein großes Dankeschön an das ehrenamtliche Team!

Fahrdienste zu den Gottesdiensten

Abfahrorte Trinitatiskirche, Europaring 35, 51109 Köln

Erlöserkirche, Burgstr. 75, 51103 Köln

Termine 6. April 2023, Gründonnerstag

Hinfahrt 18,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

Rückfahrt 20,00 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

10. April 2023, Ostermontag

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

18. Mai 2023, Christi Himmelfahrt

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

29. Mai 2023, Pfingstmontag

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

4. Juni 2023, Trinitatisfest in Neubrück

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

Keine Rückfahrt wegen des Gemeindefestes

25. Juni 2023, Beginn der Sommerferien

11 Uhr HöVi-Land Eröffnungsgottesdienst auf dem HöVi-Land Platz

Kein Fahrdienst

2. Juli 2023

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

9. Juli 2023

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

16. Juli 2023

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

23. Juli 2023

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

30. Juli 2023

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

6. August 2023

Hinfahrt 10,30 Uhr ab Trinitatiskirche zur Erlöserkirche

Rückfahrt 12,30 Uhr ab Erlöserkirche zur Trinitatiskirche

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„Trinitatis wird 50“ – wir feiern!

Die Ev. Trinitatiskirchengemeinde ging am 01.01.1973 aus der Kirchengemeinde Brück-Merheim hervor. Mit einem Silvestergottesdienst feierte Trinitatis damals in seine Selbständigkeit hinein, die 1972 von der Ev. Kirche im Rheinland genehmigt worden war. Die neue Gemeinde schloss sich dem Verwaltungsamt Köln-Südost an und wurde zunächst von einem Bevollmächtigtenausschuss geleitet. An Gebäuden stand damals das Gemeindezentrum Europaring 35, die Kindertagesstätte Europaring 33 und  das Pfarrhaus Europaring 31. Seit 1971 war Pfarrer Jürgen Schilling in der Region und wurde der neuen Gemeinde zugeteilt. Seine Einführung war am 10.10.1971 gewesen.

Ein Frauenhilfsgruppe, ein Ökumenekreis, ein Chor, ein Erwachsenentreff, Kinderfreizeiten, eine erste „Startbahn“ – Gemeindezeitung (ökumenisch!), Kindergottesdienst, und eine eigene Gemeindeschwester – all dies entstand im Gründungsjahr, aus dem übrigens auch die Weihnachtskrippe stammt. Und im Dezember 1973 wurde dann das erste Presbyterium in sein Amt eingeführt. Die Trinitatiskirche wurde übrigens erst ab 1990 gebaut und am 26.05.1991 eingeweiht.

Heute (seit 01.01.2012) ist die Trinitatiskirchengemeinde an Höhenberg-Vingst angeschlossen und unsere Gemeinde heißt „Vingst-Neubrück-Höhenberg“. Als Brüder und Schwestern im Glauben wollen wir der „alten Zeiten“ gedenken und nach vorne schauen. Und vor allen Dingen: Feste feiern!

Das tun wir am Wochenende 03./04. Juni. Der Festgottesdienst am Sonntag Trinitatis 04.06.23 um 11.00 Uhr ist schon beschlossene Sache. Rahmenprogramm und Ausgestaltung des Festes sind zum Zeitpunkt der Drucklegung der „evangelisch“ noch nicht fertig. Sicher können Sie auf ein musikalisches, kulinarisches, informatives und geselliges Miteinander gespannt sein. Beachten Sie Aushänge, Plakate, Pressemitteilungen und Abkündigungen. Wir freuen uns auf „Trinitatis wird 50“ mit Ihnen!

Ihre Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning

Konzert in der Erlöserkirche

Am Freitag, dem 27. Januar 2023 hatten wir in unserer Erlöserkirche ein Konzert. Unsere Organistin Xenia Ielnikova, hatte eine Studienfreundin, Kataryna Suglobina mit Violine für das Konzert gewinnen können. Beide Frauen sind Ukrainerinnen und stellten ein Musikprogramm zusammen, das eine wunderbare Verbindung über den Osten Europas in den Westen schlug. Und sie spielten Stücke, die ihnen selbst große Freude bereiteten, was ihrer eigenen Begeisterung deutlich anzumerken war. Es war ein wunderbarer Abend, der uns nach langer Pause, in der wir durch Corona keine Konzerte machen konnten, zeigte, was wir haben können. Und das, obwohl unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind. Unsere Organistin hat einen Chopin auf unser Klavier gezaubert, der sehr deutlich zeigte, wie gut sie spielen kann, der sehr deutlich zeigte, was in Chopin steckt, wenn Können auf Begeisterung trifft, der aber auch nur zu deutlich zeigte, dass wir dringend ein anderes Instrument brauchen, wenn wir unsere Musikerin nicht frustrieren wollen. Also, wer zu Hause noch einen Flügel rumstehen hat, den er nicht braucht, wir brauchen dringend einen. An dem Abend jedenfalls hat die Leidenschaft der Musikerinnen für ihre Musik uns alle sehr berührt und den Mangel eines Flügels überstrahlt. Im Anschluss haben wir bei Sekt diese Stimmung noch mit großer Freude geteilt. Wir danken Frau Ielnikova und Frau Suglobina sehr für diesen wunderbaren Abend. 

Jörg Wolke

Außenkrippe der evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg an der Erlöserkirche, Burgstr. 75, 51103 Köln

Die Krippe steht an der Altarwand unserer Erlöserkirche in der Burgstr., und sie entwickelt sich im Laufe der Wochen. Sie wird zum 1. Advent aufgestellt, dann sind aber nur Tiere in ihr. Ein paar Tage später sieht man Maria und Joseph auf dem Weg nach Bethlehem und im Laufe der Zeit rücken sie immer näher ran, bis sie dann am Heiligen Abend im Laufe des Vormittags in der Krippe ankommen und das Jesuskind in der Krippe liegt.

In der Zwischenzeit tut sich in der Krippe noch einiges, die Hühner legen Eier, die werden einige Tage bebrütet und irgendwann sieht man dann Küken rumlaufen. Außerdem gibt es immer ein Suchspiel mit der Maus, die ein wenig versteckt wird. Das alles steht auf den laminierten Bögen, die am Zaun hängen und auf denen auch Hinweise zu den verschiedenen, besonderen Tagen in der Adventszeit gegeben werden (Barbara, Nikolaus, Lucia).

Nach Weihnachten ziehen dann die Heiligen drei Könige in Richtung Krippe und rücken bis zum 6. Januar an die Krippe ran. In unserer Kirche ist jedes Jahr das gemeinsame Zentrum für die Sternsingeraktion mit der römisch-katholischen Schwestergemeinde St. Theodor/St. Elisabeth, die gemeinsam mit einem Kinderbibeltag und zwei Sammeltagen sowie einem ökumenischen Sternsingergottesdienst durchgeführt wird. Dazu sind die Könige dann pünktlich an der Krippe.

Die Krippe heißt „Krippe“. Sie wird seit ca. 10 Jahren von einem Rentner, der in unserer Kirchengemeinde einen Werkkeller betreut, in dem er auch viele Angebote mit Kindern durchführt, aufgestellt. Er hat die Figuren gefertigt, stellt sie auf, lässt sie wandern, lässt sich jedes Jahr etwas Neues an Figuren einfallen und hat sie mit Kindern zusammen immer erweitert, die vorgefertigte Figuren bemalt haben.

Eine besondere Diskussion in der Gemeinde hat vor ein paar Jahren ausgelöst, dass er mich und meinen katholischen Kollegen, Pfarrer Meurer, auch in die Krippe gestellt hatte. Dabei stand mein katholischer Kollege neben einem weißen Schaf und ich neben einem schwarzen Schaf. Das war Zufall. Es hat aber für so viel Gesprächsstoff gesorgt, dass wir bewusst gesagt haben, wir lassen es so und alle dürfen wild spekulieren, warum das so ist.

Die Engel und Sterne am Zaun hat unsere Jugendleiterin mit Kindern zusammen gemacht. Sie hat auch die Informationsbögen am Zaun erstellt.

Das besondere ist in erster Linie, dass die Krippe steht und steht und niemand sie anrührt. Wir hatten im ersten Jahr fest damit gerechnet, dass zumindest die Strahler, vielleicht auch einige Figuren Liebhaber finden, die sie mitnehmen. Oder dass auch einfach die Lust an der Zerstörung dem bald ein Ende macht. Aber nichts von alledem. Sie steht, sie wird nicht angerührt. Und die Kinder lieben sie. Im letzten Jahr habe ich von meinem Bürofenster aus eine Oma mit ihrem Enkel beobachtet, der mit ihr von Engel zu Engel am Zaun ging und ihr bei jedem Engel erzählen musste, was bei dem anders ist als bei den anderen. Und irgendwann hörte ich die Oma nur stöhnen: „Dann nehmen wir eben den nächsten Bus.“

In diesem Jahr ist die Beleuchtung zurückgefahren, um Energie zu sparen. Normalerweise wird die Menge der himmlischen Heerscharen, die ab Weihnachten in der Eibe über der Krippe hängt, voll beleuchtet und einige der Büsche auf dem Gelände tragen Beleuchtung. Vor allem wird sonst der Turm auch weihnachtlich angestrahlt. Das fehlt in diesem Jahr.

Jörg Wolke, ev. Pastor

40 JAHRE BLOCKFLÖTENKREIS

TRINITATISKIRCHE NEUBRÜCK

Gegründet wurde der Blockflötenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde in Köln-Neubrück am

21.04.1982. Die Teilnehmer kamen aus einer Altflötengruppe des EBW (Elternbildungswerk) und meiner privaten Gruppe.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene trafen sich jeden Mittwoch zum 4-stimmigen Spiel in der Kirche. Im Laufe der Jahre durchliefen mehr als sechzig Spieler die Gruppe, heute sind noch acht Teilnehmer dabei. Infolge von Schulabschlüssen, Berufsausbildung und Wechsel zu anderen Instrumenten ergaben sich viele Veränderungen in der Besetzung.

Am 01.01.2006 fusionierten die Flötenkreise von St.Adelheid (Martina Steinhauser – Kampelmann) und Trinitatis zu einem Flötenkreis unter meiner Leitung. Unser Bestreben war, Menschen mit Musik zu erfreuen. Wir spielten zu Gottesdiensten, zu Festen und Feiern in beiden Gemeinden, zu Advent, in der Merheimer Psychatrie und andernorts außerhalb unserer Gemeinde.

Zur Abwechslung fuhren wir jährlich nach Köttingen und Waldbreitbach, um neue Literatur einzuüben. Höhepunkte waren die vielen Konzerte in Trinitatis mit geladenen Gästen.

Mein Dank gilt allen Spielern von einst und jetzt, die mit Tönen Menschen aufhorchen ließen.

Erika Splitt

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Personen von links:

Anna Brenner

Erika Splitt (Leiterin)

Maggie Hartmann

Karin Sandkühler

Karola Eling

Laleh Joshani

Cornelius Schmitz

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